Heute schon an morgen denken – Zukunftsplanung für Spenge

In sommerlicher Atmosphäre trafen sich die Mitglieder der UWG Spenge jetzt mit Bratwurst und Getränken am Bürgerraum in Bardüttingdorf.
„Wie in jedem Jahr in den Sommermonaten ist es politisch eher ruhig in Spenge, aber wir konnten in den letzten Wochen einige erfreuliche Nachrichten für kommende Entwicklungen entgegennehmen.“ berichtete der Fraktionsvorsitzende Ralf Kinnius.
„Zum einen ist der Zuschussbescheid für die Windmühle in Hücker-Aschen eingetroffen, somit kann hier die Sanierung geplant werden. Zum anderen gibt es endlich eine Entwicklung auf dem Gelände Seippel. Die Planung eines Ärztehauses begrüßen wir ausdrücklich. Wir sind gespannt, welche Ideen uns in den kommenden Ausschussberatungen durch den Investor vorgestellt werden. Wir werden diesen Prozess sehr interessiert, aber auch mit der gebotenen Sorgfalt begleiten.“

Mit einer gewissen Sorge wurde ein Artikel in der Presse in der vergangenen Woche zur Entwicklung der Schlüsselzuweisungen zur Kenntnis genommen – die bessere finanzielle Lage und Einmaleffekte führen dazu, dass die Schlüsselzuweisungen des Landes in 2020 um ca. 600.000€ geringer ausfallen werden als 2019. Der UWG-Vorsitzende Ralf Sieker betonte hierzu „ die konkreten Auswirkungen auf den Haushalt können wir aktuell noch nicht absehen. Vorsichtige Haushaltsführung und vor allem das Überprüfen von langfristig wirksamen Ausgaben wird weiter Maxime unseres Handelns bleiben.“

Im Anschluss an das Zusammentreffen besuchten die UWG Mitglieder noch kurz den ehemaligen Hof Mönck am Kreuzfeld. Dort gab es im vergangenen Jahr eine Initiative des Denkmalamts, das Gebäude unter Denkmalschutz zu stellen, der allerdings einstimmig vom Rat abgelehnt wurde. „Das Hofgebäude hat sicherlich mal einen besonderen Wert für den Ort gehabt, in den letzten Jahrzehnten ist es aber von früheren Eigentümern nicht erhalten worden, die Inneneinrichtung ist auch inzwischen nicht mehr vorhanden und man kann es dem heutigen Eigentümer nicht zumuten, hier eine Renovierung vorzunehmen“ fasste Ralf Sieker die Diskussion zusammen.