Fraktionssitzung der UWG in der Mühlenstube Hücker-Aschen

Die Mitglieder der UWG Spenge trafen sich in dieser Woche zu ihrer monatlichen öffentlichen Fraktionssitzung an der Windmühle in Hücker-Aschen.

Zunächst hat man sich die wieder geöffneten Toiletten angesehen. „Es ist gut, dass nach der Aufregung wegen der Sperrung der Mühle hier schnell eine pragmatische Lösung gefunden wurde, die den Vereinen im Ortsteil die Nutzung der Mühlenstube und der Umgebung der Mühle auch weiterhin ermöglicht“ freute sich Christian Beitelhoff, UWG Ratsmitglied aus Hücker-Aschen.

„Ein Förderantrag für die Renovierung der Mühle ist gestellt und wir hoffen bald auf die Bewilligung, dann kann man besprechen, wie eine Umsetzung erfolgen kann“ berichtete der Fraktionsvorsitzende Ralf Kinnius aus der Ratsarbeit.
Ausführlich beschäftigten sich die Mitglieder in der Diskussion mit der Nachbesprechung der Haushaltsberatungen. Ralf Kinnius erläuterte hierzu, „mit unseren Stimmen ist der Doppelhaushalt 2019 / 2020 auf den Weg gebracht worden. Wir sind seit langem endlich aus der Haushaltssicherung heraus. Das ist aber bei weitem kein Anlass zu übertriebenem Geldausgeben. Es ist sehr überlegt vorzugehen, wenn es um dauerhafte Ausgabenerhöhungen oder Einnahmereduzierungen geht. Wir haben nach wie vor Liquiditätskredite von über € 23.000.000. Das Risiko steigender Zinsen und sinkender Steuereinnahmen steht vor uns. Wir sind weiterhin nicht in der Lage dringende Aufgaben,
wie Straßensanierungen zu finanzieren und Unterhaltungen an Gebäuden und Einrichtungen sind meist auch nur möglich, wenn es Fördermittel gibt, wie bei den ISEK-Projekten oder der Charlottenburg.

„Unsere Hauptaufgabe für die Zukunft bleibt, Spenge für alle Generationen lebenswert zu gestalten. Hierzu müssen viele Faktoren abgewogen und abgestimmt werden.
Stadtentwicklung in Wohnbebauung und Gewerbeförderung, Mobilität und Verkehrsanbindung, genauso wie Familienförderung, Unterstützung der Schulen und Fragen der Pflege und Hilfe für eine älter werdende Gesellschaft sind abzuwägen“ fasste der UWG Vorsitzende Ralf Sieker die Diskussion zusammen.